PraxisSchutz 0.2.0-rc.1 ist als öffentliche Vorabversion verfügbar. Windows-Abnahme und Signatur offen · Versionshinweise ›

Handbuch · Praxis

Erste Schritte

Version 0.2.0Stand 02.10.2026Windows-11-Abnahme offen

Von der Installation bis zum ersten geschützten PDF. Prüfen Sie jeden Schritt zuerst mit Testdaten, zum Beispiel einem Testpatienten „Max Mustermann“.

Voraussetzungen

  • Windows 11 x64 und ein eigenes Windows-Benutzerkonto für die Personen, die mit PraxisSchutz arbeiten.
  • Ein Papierdrucker für die Codekarte.
  • Ein PDF-Dokument und das gewohnte E-Mail-Programm der Ordination.
  • Für neue Arbeitsvorgänge ein gültiger Registrierungsschlüssel. Der Download allein schaltet PraxisSchutz nicht frei.

Installation und Freischaltung

  1. Laden Sie den Installer ausschließlich von der Download-Seite und vergleichen Sie die SHA-256-Prüfsumme. Die Vorabversion ist nicht digital signiert; umgehen Sie keine Windows-Warnung eigenständig, sondern stimmen Sie die Installation mit Ihrer IT ab.
  2. Installieren Sie PraxisSchutz. Starten Sie es danach unter dem Windows-Konto, das tatsächlich damit arbeitet.
  3. Unter „Lizenz & Freischaltung“ zeigt die App eine Installations-ID. Senden Sie diese ohne Patientendaten an Lugmayr-Kern.
  4. Nach Rechnung, Überweisung und geprüftem Zahlungseingang erhalten Sie einen Registrierungsschlüssel für diese Installation. Tragen Sie ihn unter „Lizenz & Freischaltung“ ein; die App prüft ihn lokal, ohne Internetverbindung.

Mehrere PCs oder Benutzerkonten: Jedes Windows-Konto auf jedem PC hat eine eigene Installations-ID, einen eigenen Registrierungsschlüssel und eine eigene Patientenliste. Ein Patient, der am Empfang angelegt wird, erscheint nicht automatisch an einem anderen PC oder unter einem anderen Konto.

Praxisschlüssel festlegen

Beim ersten Start legen Sie einen eigenen Praxisschlüssel mit mindestens 12 Zeichen fest oder lassen einen zufälligen Schlüssel erzeugen. Verwahren Sie ihn getrennt vom PC und von den Sicherungen. Der Hersteller kennt ihn nicht und kann ihn nicht zurücksetzen.

Nach jedem Neustart der App geben Sie den Praxisschlüssel einmal für die Sitzung ein. „Praxis sperren“ beendet die Sitzung vorzeitig. Der Praxisschlüssel ist weder Registrierungs- noch Wiederherstellungsschlüssel.

Patient anlegen und Karte übergeben

  1. Erfassen Sie Nachname und Vorname, optional Geburtsdatum und E-Mail-Adresse. PraxisSchutz erzeugt einen zufälligen Code.
  2. Drucken Sie die Codekarte auf Papier, prüfen Sie das Druckergebnis und übergeben Sie die Karte persönlich. Verwenden Sie nicht „Microsoft Print to PDF“.
  3. Bestätigen Sie „Karte korrekt gedruckt“ erst nach einem gelungenen Papierdruck. Danach ist der Code nur nach erneuter Eingabe des Praxisschlüssels sichtbar.
  4. Geht eine Karte verloren, können Sie nach Schlüsselbestätigung den bisherigen Code ansehen oder mit „Code erneuern“ einen neuen Code samt Karte erzeugen. Bereits versendete PDFs benötigen weiterhin den alten Code.

Ein PDF verschlüsseln

  1. Wählen Sie unter „Verschlüsseln“ das PDF und die richtige Person aus, oder ziehen Sie die Datei in das Fenster. Vergleichen Sie Name und Datei vor dem Start.
  2. PraxisSchutz erstellt eine neue Datei in Dokumente\PraxisSchutz\Ausgang und prüft sie vor der Ausgabe. Das Original bleibt unverändert.
  3. Hängen Sie nur die geschützte Datei an die E-Mail an. Schreiben Sie keine Diagnose in Betreff oder Nachrichtentext und prüfen Sie die Empfängeradresse.
  4. Die Patientin oder der Patient öffnet das PDF mit dem Code der Karte.

Wenn die Lizenz abläuft

Neue Patientenänderungen und Verschlüsselungen sind dann gesperrt. Die Patientenliste bleibt lesbar, Sicherung und Wiederherstellung bleiben erreichbar. Es gibt keine automatische Abbuchung, keine Löschung und keine stille Testphase. Die Verlängerung läuft wie die Erstfreischaltung über Rechnung und einen neuen Schlüssel.