Handbuch · Betrieb
Datensicherung und Updates
Die portable Sicherung ist der einzige vorgesehene Weg, Patientenliste und Codes zu sichern oder auf einen anderen PC zu übertragen. Erstellen Sie sie regelmäßig und vor jedem Update.
Was die Sicherung enthält
| Bestandteil | In der Sicherung |
|---|---|
| Patientenangaben | Ja, verschlüsselt mit dem Wiederherstellungsschlüssel. |
| Patientencodes | Ja, zusätzlich unter dem Praxisschlüssel verschlüsselt. |
| Praxiseinstellungen | Ja. |
| Original- und Ausgangs-PDFs | Nein. Diese sichert die Praxis-IT gesondert. |
| Registrierungsschlüssel | Nein. Ein neuer PC oder ein neues Konto benötigt eine eigene Aktivierung. |
Sicherung erstellen
- Praxis für die Sitzung entsperren und unter „Einstellungen → Sicherung“ eine portable Sicherung anlegen. Jeder Export erhält einen neuen Wiederherstellungsschlüssel; PraxisSchutz prüft die Datei durch Wiederentschlüsselung, bevor sie als fertig gilt.
- Das Wiederherstellungsblatt auf Papier drucken und getrennt von der Sicherungsdatei verwahren.
- Die Datei in die geregelte Datensicherung der Praxis aufnehmen, idealerweise auf einem getrennten Datenträger. Nach neuen Patienten oder Codeänderungen erneut sichern.
- Die Wiederherstellung regelmäßig mit Testdaten auf einem getrennten PC proben und das Ergebnis dokumentieren.
Wiederherstellen
PraxisSchutz stellt eine Sicherung nur in eine leere Patientenliste wieder her. Sie benötigen Sicherungsdatei und Wiederherstellungsschlüssel; danach entsperren Sie die Sitzung mit dem Praxisschlüssel der gesicherten Praxis. Ein falscher Schlüssel oder eine beschädigte Datei verändert vorhandene Daten nicht. Die Wiederherstellung funktioniert auch ohne aktive Lizenz.
Fehlt die lokale Tresordatei, ersetzt PraxisSchutz sie nicht still durch eine leere Liste, sondern zeigt die Wiederherstellung an. Löschen Sie in diesem Fall keine Dateien und kontaktieren Sie uns.
Verlustfälle
| Es fehlt … | Folge |
|---|---|
| Sicherungsdatei oder Wiederherstellungsschlüssel | Diese Sicherung ist nicht wiederherstellbar. |
| Praxisschlüssel | Wiederhergestellte Codes bleiben gesperrt; der Hersteller kann sie nicht entschlüsseln. Ausgegebene Karten öffnen bereits versendete PDFs weiterhin. |
| Registrierungsschlüssel | Wiederherstellung ist möglich, neue Verschlüsselungen bleiben bis zur Aktivierung gesperrt. |
Ein Update durchführen
- Eine frische portable Sicherung erstellen und beide Teile getrennt verwahren.
- Die Versionshinweise lesen und die Prüfsumme des neuen Installers vergleichen.
- Das Update installieren und unter dem gewohnten Windows-Konto prüfen: Patientenliste, Lizenzstatus und eine Test-Verschlüsselung.
Ein Update ersetzt das Programm; Patientenliste und Lizenz bleiben im Windows-Konto erhalten. Ältere Programmversionen können ein neueres Tresorformat nicht öffnen; der Installer verhindert deshalb versehentliche Downgrades. Der Update-Pfad von 0.2 auf die Nachfolgeversion wird vor deren Veröffentlichung gesondert geprüft.